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Nano Aquarium 10l

Wenn Sie sich für ein 10 Liter Nano Aquarium interessieren sollten ich Ihnen erstmal ein paar kleine wichtige Informationen über die Größen von Aquarien mit auf den Weg geben. Viele Anfänger machen einen häufigen aber extrem gravierenden Fehler bei der Entscheidung über die Größe Ihres Aquariums. Der häufigste Denkfehler ist folgender:

  • kleines Aquarium = weniger Aufwand & geringere Schwierigkeit

Denn genau das Gegenteil ist der Fall!

  • kleines Aquarium = mehr Aufwand & höhere Schwierigkeit

Und wenn man kurz darüber nachdenkt ergibt das ganze auch Sinn. Das mit Abstand wichtigste bei der Aquaristik sind die Wasserwerte. Und umso weniger Wasser in einem Aquarium & Filter sind desto schneller können diese Werte kippen und das Aquarium veralgen oder die Bewohner & Pflanzen sterben.

Wenn man Nano Aquarien also in 3 verschiedene Schwierigkeitsstufen einteilen würde wären es die folgenden:

-20 Liter Nano Aquarium = Schwierigkeit 3 (schwer)
-40 Liter Nano Aquarium= Schwierigkeit 2 (mittel)
-60 Liter Nano Aquarium= Schwierigkeit 1 (leicht)

Für komplette Neulinge in der Aquaristik / Nano Aquaristik empfehle ich deshalb die Größe: 60 Liter.

Wenn Sie bereits erfahrener sind oder sich dennoch der Aufgabe eines 10 Liter Aquariums stellen möchten gibt es in der Aquaristik natürlich dennoch einige Tricks und Tipps wie Sie das mit natürlich etwas mehr Aufwand schaffen können!

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Hier meine Top Profi-Tipps für 10 Liter Aquarien:

Tipp 1: Größeren regulierbaren Filter verwenden

Wie gerade eben schon geschrieben bedeutet mehr Platz und mehr Wasser stabilere Wasserwerte.
– Aber wieso ist das so?
Das ist ganz einfach zu erklären. Für die Wasserwerte sind im großen und Ganzen verschiedene Bakterienstämme zuständig. Diese siedeln sich vor allem im Bodengrund, Hardspace und im Filtermaterial ab. Und umso mehr Platz man dort hat desto mehr Bakterien können sich ansiedeln und umso stabiler sind die Wasserwerte. Deshalb ist mein erster Tipp für Sie: einen größeren regulierbaren Filter zu verwenden!
– Wie groß und wieso regulierbar?
Im allgemeinen kann man sagen: Umso größer der Filfter desto besser.

Natürlich muss/kann man keinen 600 Liter Filter an ein 10 Liter Aquarium anschließen. Die Kraft des Filters wäre viel zu stark und die Strömung im Aquarium würde einem Tornado ähneln. Deshalb ist es auch so wichtig dass der Filter regulierbar ist. Ich empfehle einen 40-120 Liter Außenfilter von JBL eingestellt auf der niedrigsten Stufe.

Tipp 2: Soil Bodengrund vorher erst einige male gründlich durchwaschen

In der Aquaristik werden die Soils als Bodengrund immer beliebter.

– Aber wo liegt der Unterschied zwischen Soils und normalen Bodengründen?
Der Unterschied zwischen Soil und normalen Bodengründen liegt in den enthaltenen Nährstoffen. Normaler Bodengrund z.B. Kies und Sand enthält beim Kauf keine Bakterien und Nährstoffe im Gegenteil er ist meistens abgekocht um keine Schädlinge oder schädliche Bakterien mit ins Becken zu bringen. Beim Soil ist das etwas anderes. Dieser enthält haufenweise Nährstoffe die für einen gesunden Bakterienstamm im Wasser des Aquariums sorgen sollen. An sich ist das auch nichts schlechtes. Nach langer Erfahrung musste ich aber feststellen dass die Nährstoffkonzentration so extrem hoch ist dass Pflanzen und Garnelen geschweige denn Fische gerade in kleinen Becken manchmal nicht überleben können. Deswegen mein Tipp: Den Bodengrund in einem Eimer vorher erst einige male gründlich mit Leitungswasser durchspülen und den Bodengrund erst dann in das Becken streuen.